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Training fuer Pferde und Menschen Für alle die sich informieren und austauschen wollen
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Kelly

Alter: 31 Anmeldedatum: 22.05.2007 Beiträge: 254 Wohnort: Bayern/Oberpfalz
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Verfasst am: 07.07.2007, 13:44 Titel: Diagnose unheilbar... / austherapiert ... |
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Hallo Ihr Lieben,
wie Einige von Euch wissen "leidet"meine Stute Lea an einer Stoffwechselerkrankung und an einer degenerativen Knochen-/Gelenkserkrankung. Lea ist auf Grund dessen "unreitbar". Was ich dennoch alles mit Lea unternehme und was Lea für ein Spring-ins-Feld ist trotz ihrer gesundheitlichen "Behinderungen" - ist auf meiner Homepage anzusehen. Ich möchte hier mit diesem Thread einen "Zufluchtsort" schaffen, für Menschen, die ein Tier haben, das gesundheitlich "eingeschränkt" ist. Ich möchte Erfahrungen austauschen und ich möchte, dass Betroffene Mut und Trost finden.
Dankeschön im Voraus für Eure Beiträge .
Herzlichst! Kelly
 _________________ "Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin nach neuen Ländern zu suchen, sondern mit neuen Augen zu sehen." M. Proust |
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*Carole*

Alter: 18 Anmeldedatum: 24.05.2007 Beiträge: 92 Wohnort: Schweiz, Kt. Freiburg
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Verfasst am: 08.07.2007, 14:29 Titel: |
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Liebe Kelly,
ich weiss, ich habe kein Tier welches gesundheitlich eingeschränkt ist, aber ich möchte dir einige Worte da lassen.
Ich bin einfach wahnsinnig fasziniert, mit wieviel Geduld und Zuversicht du dich und deine Lea immer wieder aufbaust. Ein unreitbares Pferd wird heute oftmals als "unbrauchbarer Gaul" abgestempelt. Das schmerzt einem tief in der Seele. Deshalb bin ich immer wieder froh und glücklich, dass es einen Menschen wie dich, liebe Kelly, gibt der sein Pferd über alles liebt und deswegen es nie hergeben würde.
Ich habe grossen Respekt vor dir, eine solche Entscheidung zu treffen fällt nicht leicht. Du hast ja schon von Anfang an gewusst, dass deine Lea körperlich "krank" ist. Und dass du sie trotzdem mit allem drum und dran gekauft hast finde ich einfach nur: WOW!
Ich hoffe sehr, dass noch ganz viele Menschen von dir (genau wie ich ) erkennen, lernen und erfahren dürfen.
Alles liebe! Eine Knuddelung für dich und deine Lea! Carole _________________ "Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden." |
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Moni

Alter: 44 Anmeldedatum: 24.05.2007 Beiträge: 42 Wohnort: Mittelfranken
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Verfasst am: 08.07.2007, 19:12 Titel: |
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Hallo liebe Kelly
Wie du ja schon weisst, ist meine Alysha ja auch austherapiert und ihr ist laut Ärzte und Huforthopäden "nicht mehr zu helfen"
Meine Tiere sind Teil meiner Familie - und genauso wenig, wie ich mein Kind oder meinen Mann im Stich lassen würde, wenn er/sie nicht mehr richtig funktionieren, mache ich das bei Alysha oder jeden Anderen meiner Tiere.
Wir sind zwar im Moment gerade eben durch eine "Tiefphase" gegangen, die fast schon so aussah, als wenn es die Letzte gewesen wäre - aber glücklicherweise konnte ich mich noch nicht zu dem letzten Schritt durchringen - und seit ein paar Tagen geht es wieder leicht bergauf.
Noch sind wir nicht soweit, das ich sagen kann das sie ein "spring-ins-feld" ist, aber wir haben ja auch noch Zeit uns vorzuarbeiten.
Wichtig ist in erster Linie für Alysha, das sie das Gefühl bekommt, gebraucht zu werden. für was Wichtig zu sein.
Sie verzweifelt oft selbst am allermeisten, wenn sie nicht mithalten kann oder merkt, das sie das nicht kann.
Hier muss man mit viel Feingefühl und Verständnis vorgehen und man merkt richtig, wie glücklich sie ist, wenn man sie lobt und ihr zeigt wie sehr man sie "trotzdem" liebt.
Wir erwarten nicht viel voneinander - nur eine schöne Zeit
Wir brauchen keinen Erfolgsdruck - nur unser Miteinander und die gemeinsame Freude, wenn wir gemeisam was geschafft haben.
Viele belächeln uns in unserem Zusammensein - hinterlassen die ein oder andere Bemerkung, die zwar verletzend ist - aber uns nicht mehr wirklich aus der Fassung bringt.
Ich habe Alysha noch nicht so lange, wie du deine Lea - aber ich hoffe das ihr beiden genauso wie wir noch eine lange schöne Zeit vor euch habt
liebe Grüsse
Moni _________________ Lache, wenns nicht zum Weinen reicht |
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Waterloo
Alter: 27 Anmeldedatum: 24.05.2007 Beiträge: 276 Wohnort: Niedersachsen bei Bremen
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Verfasst am: 09.07.2007, 11:10 Titel: |
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Hallo Kelly und die anderen,
ich bin ja nicht so der Anhänger der Schulmedizin, auch wenn ich sie selbstverständlich zu Rate ziehe, wenn es nötig ist. Der Körper ist ja nicht alles, was ein Tier ausmacht. Es besteht aus mehr. Wenn der Körper also krank ist, na und?! Solange das Tier leben will, sich wohlfühlt usw., finde ich das alles völlig in Ordnung.
Und um nebenbei dem Pferd etwas Gutes zu tun, gibt es ja auch noch andere Möglichkeiten als den Tierarzt. Schließlich entscheidet der ja nur über schulmedizinische Dinge.
Liebe Grüße
Marina |
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Kelly

Alter: 31 Anmeldedatum: 22.05.2007 Beiträge: 254 Wohnort: Bayern/Oberpfalz
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Verfasst am: 10.07.2007, 10:53 Titel: |
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Ein liebes Hallo,
Carole, vielen Dank für Deine Worte - ich bin zutiefst berührt *Dich ganz lieb drück*. Dankeschön!
Moni, ich freue mich von ganzem Herzen, dass es mit Alysha wieder "aufwärts" geht. Fühl Dich ganz lieb umarmt . Ich wünsche Dir weiterhin viel Zuversicht, positive Gedanken und vor allem Mut zum "Weitermachen".
Lena, herzlich willkommen hier im Forum. Möchtest Du vielleicht von Deinen Erfahrungen bezüglich diverser Therapien erzählen - das würde mich sehr interessieren.
Marina, das hast Du schön gesagt. Ich bin auch der Meinung, dass ein Lebewesen MEHR ist als die Summe seiner Einzelteile.
Noch Einiges über uns:
Ich habe Lea seit August 1996. Mir wurde von verschiedenen TA zum Einschläfern geraten. Die Odysse war endlos: verschiedene Kliniken, alternative Heilpraktiker, viele Therapien, viele verschiedene Meinungen der „Fachleute“, jahrelanges Probieren, etc.
Dass mir zum Einschläfern geraten wurde, ist jetzt fast 11 Jahre her und Lea ist Lebensfreude pur. Ihre degenerativen Knochenveränderungen mit allen negativen Auswirkungen auf Sehnen/Bänder und den gesamten Bewegungsapparat schreiten leider stetig voran, es gibt keine Heilungschancen. Lea bekommt mittlerweile regelmäßig Therapien mit „Teufelskrallenwurzel“ und anderen Produkten, die den Gelenk-/Knorpelstoffwechsel fördern. Regelmäßig (ca. alle 2 Jahre) erstellen wir Röntgenbilder von den Beinen um den „Überblick“ etwas zu behalten.
Zusätzlich leidet Lea noch an einer Stoffwechselstörung und chron. Husten.
Durch Lea´s Krankeitsverlauf habe ich gelernt, nicht nur auf das zu hören, was die TA „schwarz auf weiß“ haben, sondern eher mein Pferd „als Ganzes“ zu sehen. Fühlt sich Lea wohl? Wie kann ich ihr das Leben angenehm gestalten? usw. ))
Nun, ich denke, dass es Lea „gut“ geht – sie darf eben selbst aussuchen was ihr gut tut geritten wird sie natürlich nicht, jedenfalls nicht „richtig“, sondern z.B. mal auf einem Spaziergang für ein paar Minuten oder bei den Geschicklichkeitsübungen für eine spannende Lektion oder so. Das bereitet ihr große Freude.
Ich würde ein „unreitbares“ Pferd immer in einem gut gepflegten Offenstall unterbringen und dafür sorgen, dass es sich wohlfühlt. Das Pferd also entsprechend beschäftigen, für gute „Kumpels“ sorgen, etc. Durch die stetige leichte Bewegung im Offenstall werden die Beine (Bänder,Sehnen,Knorpel,Muskeln) besser trainiert, die Durchblutung wird gefördert und die Pferde laufen achtsamer.
Veränderungen an den Knochen sind wie gesagt nicht heilbar, doch Produkte, die den Gelenk-/Knorpelstoffwechsel fördern, lassen die „Krankheit“ langsamer voranschreiten oder stoppen sie sogar, Entzündungen in den Gelenken sind sehr gut heilbar.
Mein TA hat mit Teufelskrallenwurzel bei Arthrose so gute Erfahrungen gemacht, dass manche Pferde aus seinem Patientenkreis beschwerdefrei sind. Die Produkte lasse ich mir immer vom TA besorgen … was von verschiedenen Futtermittelherstellern angeboten wird, ist selten wirklich wirksam – so jedenfalls meine Erfahrung. Ich habe einfach angefangen zu Probieren und mir täglich Notizen bzw. Videoaufnahmen von Lea´s „Zustand“ gemacht – so konnte ich feststellen, ob die Produkte bei Lea wirken.
Wie gesagt aus tierärztlicher Sicht ist Lea austherapiert, auch diverse Alternativmediziner wissen keinen Rat mehr. Das Einzige was ich tun kann -in Zusammenarbeit mit Tierärzten und Heilpraktikern- ist, die Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu verlangsamen. Mittlerweile haben wir einige Maßnahmen, Medikamente und Zusatzstoffe „gefunden“, die Lea ganz gut helfen.
Sehr schlechte Erfahrungen habe ich mit vom TA empfohlenen „starken“ Medikamenten gemacht. Z.B. wurden Injektionen ins Gelenk gespritzt, das würde ich heute nie mehr machen lassen, weil es sehr viele Risiken birgt und zudem –in unserem Fall- keine Besserung erbrachte. Starke Medikamente zeigten meistens heftige Nebenwirkungen vor allem auf das Allgemeinbefinden, deshalb bin ich auch davon mittlerweile abgeneigt.
Zusatzfuttermittel, z.B. Grünlippmuschelextrakt, etc. habe ich – leider ohne Erfolg – ausprobiert. Ich kenne aber mehrere Pferde mit Arthrose, welchen dieser Futterzusatz Erleichterung der Schmerzen verschaffte. Was Lea bisher am Besten hilft ist Teufelskralle. Da besorge ich allerdings das Konzentrat vom Tierarzt, denn die handelsüblichen Futtermischungen enthalten oft nur einen geringen Anteil an Wirkstoffen. Bei einer Bekannten von mir hilft Ingwer sehr gut – das habe ich aber noch nicht selbst ausprobiert. Was ich Lea auch füttere und was sich sehr positiv auf den gesamten Stoffwechsel (also auch den Stoffwechsel in Knochen, Knorpeln, Gelenken, etc.) auswirkt ist Kieselgur.
Lea´s Stoffwechselstörung ist durch verschiedene „Maßnahmen“ halbwegs im Griff zu halten. Diese Maßnahmen sind Diät, Staubvermeidung, Lymphdrainagen, Schutz vor Insekten/Umwelteinflüssen etc., Zusatzfutter, Medikamente zur Stoffwechselförderung, uvm.
Ich bin der Überzeugung, dass meine positiven Gedanken und Lea´s Lebensfreude in großem Maß dafür sorgen, dass es Lea so gut geht .
Ich bin überzeugt es hat einen Sinn, dass Lea ausgerechnet mich gefunden hat . Wer weiß, vielleicht wäre sie sonst wegen ihres "Dauerpatientendaseins" schon lange nicht mehr auf dieser Welt...
Ein Lebewesen sollte – wie ich finde – selbst entscheiden dürfen, ob es mit einer körperlichen Einschränkung leben möchte oder nicht. Dass Lea Schmerzen hat ist lt. Tierarzt bestätigt und Lea lahmt auch in engen Wendungen und im Trab. Dennoch ist das für Lea offensichtlich kein Grund nicht leben zu wollen. Lea ist lebensfroh, heiter, übermütig und in jeder Hinsicht voller positiver Energie. Das unterstütze ich wo ich nur kann. Natürlich hat Lea auch Phasen in denen es ihr nicht so gut geht – das hängt vor allem mit ihrer Stoffwechselerkrankung zusammen, die ihr an schwül-heißen Tagen besonders zusetzt. Dann ist Lea recht ruhig und steht viel im Stall, wo es kühl und schattig ist. Wenn wir dann in den kühlen Morgen- oder Abendstunden unseren Spaziergang machen, ist sie dennoch meistens voller Begeisterung dabei . Für mich steht also fest, Lea nicht wegen ihrer Knochenprobleme einschläfern zu lassen. Sollte Lea mir irgendwann mitteilen, dass sie nicht mehr leben möchte, dann werde ich ihr verantwortungsvoll einen würdevollen Abschied bereiten.
Ihr merkt schon worauf ich hinaus will ... für mich zählt der Allgemeinzustand des Pferdes als Hauptmerkmal für Gesundheit bzw. Krankheit und nicht das was z.B. das Röntgenbild zeigt. Niemals würde ich ein Tier leiden lassen, doch ich möchte auch nicht ein Leben beenden, wenn das Lebewesen gerne mit seiner Einschränkung weiter leben möchte.
Wie fidel Lea ist, ist –denke ich- auf den zahlreichen Fotos auf meiner Webseite sichtbar --- und das obwohl sie gemäß Schulmedizin schwerstkrank ist. Ich glaube, Lea „leidet“ nicht wirklich unter ihrer Einschränkung, sie ist vielmehr ein Teil ihres Lebens geworden. Sie hat sich damit arrangiert und führt ein glückliches Leben voller positiver Ausstrahlung .
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Für Interessierte – 2006 habe ich diesen Text über "Strahlbeinlahmheit / Hufrollenerkrankung" verfasst:
Die „Hufrolle“ besteht aus Kronbein, Hufbein, Strahlbein, Schleimbeutel und tiefer Beugesehne. Die tiefe Beugesehne führt über den Schleimbeutel über das Strahlbein hinunter zum Hufbein, an dem sie breitflächig angewachsen ist. So wirkt das Strahlbein mit Schleimbeutel quasi als Umlenkrolle für die tiefe Beugesehne. Beim Abfußen (Abstoßen vom Boden mit dem Huf) wird durch den Zug der tiefen Beugesehne der Schleimbeutel an das Strahlbein gepresst. Es entstehen also bei jedem Schritt des Pferdes enorme Zug- und Druckkräfte auf Sehne, Schleimbeutel und Strahlbein.
Bei einer Erkrankung der „Hufrolle“ ist in erster Linie der schiffchenartige Knochen des Strahlbeines betroffen. Der Begriff Hufrollenentzündung ist dabei nicht treffend, da es sich nicht um entzündliche Prozesse handelt, sondern um eine Abnutzungserscheinung. Mittlerweile haben sich die Begriffe „Hufrollensydrom“ oder „Strahlbeinlahmheit“ eingebürgert. Der wissenschaftliche Name für die Abnutzungserscheinung des Strahlbeines ist „Podotrochlose“. Als Ursache für die Strahlbeinlahmheit gelten vor allem Überbelastung des Pferdes, falsche oder zu frühe Reitausbildung, Fehler in der Hufzubereitung bzw. beim Hufbeschlag und nicht pferdegerechte Haltungsbedingungen. Die Strahlbeinlahmheit tritt vor allem an den Vordergliedmaßen auf, da diese nicht über so viel Flexibilität verfügen wie die Hintergliedmaßen. Die Vorderhand des Pferdes ist stützend gebaut, die komplette Stoßdämpfung erfolgt über den unteren Bereich des Beines und den Huf.
Wenn das Pferd durch die Strahlbeinschädigung Lahmheit zeigt, ist der Prozess oft schon so weit fortgeschritten, dass eine Heilung nicht mehr möglich ist. Der dämpfende Schleimbeutel ist zerstört, die Sehne „reibt“ am Strahlbein entlang. Dieses ist für Sehne und Strahlbein schädlich und schmerzhaft. Am Strahlbein entstehen deshalb krankhafte Knochenveränderungen, die tiefe Beugesehne fasert auf.
Meine Lea habe ich nun seit 10 Jahren. Bereits als sie zu mir kam, wurde u.a. Strahlbeinlahmheit diagnostiziert. Da ich meine Lea ihren Bedürfnissen entsprechend bewegt habe und bewege, sie nicht überfordere und auf sie eingehe, verschlimmert sich der Zustand nur langsam, doch leider stetig. Dieses Jahr (2006)werden wieder Röntgenbilder erstellt, um die Veränderungen des Strahlbeines zu überprüfen.
Ich möchte auch erwähnen, dass die Diagnose Hufrollenentzündung/ Strahlbeinlahmheit oft eine Fehldiagnose ist. Es hat sich herausgestellt, dass viele ältere Pferde Veränderungen am Strahlbein haben, ohne deshalb lahm zu gehen.
Bei Lea hat der Tierarzt zusätzlich zu den Röntgenbildern den Bereich der Hufrolle betäubt, Lea ging danach auf dem entsprechenden Bein lahmfrei. Die Lahmheit ging auf das andere Bein über. Leider ist dies (fast) der Beweis, dass der Schmerz im Bereich der Hufrolle liegt. Eine Entzündung des Hufgelenkes muss im Vorfeld ausgeschlossen werden, da durch die Betäubung der unteren Beinbereiche auch das Hufgelenk schmerzfrei gemacht wird.
Wie bereits gesagt ist eine Heilung dieser degenerativen Erkrankung nicht möglich. Es besteht allerdings die Möglichkeit einer Besserung des Schmerzzustandes und einer "Verlangsamung" des Krankheitsfortschrittes.
Als erstes ist es hierzu wichtig, dem Pferd leichte Bewegung zu verschaffen, um die Durchblutung (also auch die Durchblutung der tiefen Beugesehnen) zu erhalten und zu fördern. Auch durchblutungsfördernde Medikamente sind empfehlenswert. Dem Pferd sollte die Möglichkeit gegeben werden die tiefe Beugesehne während des Gehens zu entlasten, es ist also sinnvoll, dem Pferd das „Abrollen“ zu erleichtern. Dies geschieht am Besten durch einen stetig kurz gehaltenen Barhuf mit leicht berundeter Zehe.
Einen Beschlag lehne ich deshalb ab, weil die Durchblutung der Gliedmaßen dadurch erheblich beeinträchtigt wird, was ein schnelles Fortschreiten der „Krankheit“ fördert. Des Weiteren wächst der Huf unter dem Beschlag in die Länge, dem Pferd wird also das Abrollen des Hufes erschwert, was die tiefe Beugesehne zusätzlich belastet.
Von Keilbeschlägen bin ich abgeneigt, da dadurch das ganze Pferdebein in eine unphysiologische Position gebracht wird – dadurch werden Gelenksentzündungen, Sehnenschäden, Muskelzerrungen, Knochenaufreibungen und vieles mehr befördert von der negativen Situation für den Huf ganz zu schweigen. Außerdem laufen die Pferde –meiner Erfahrung nach- mit den Keilbeschlägen sehr unsicher, staksik und klamm. Meine Lea war auch kurze Zeit lang mit Keilbeschlägen beschlagen und sie litt schwer darunter, sich auf ihren eigenen Beinen nicht sicher zu fühlen.
Den Schmerz komplett auszuschalten (durch Medikamente, Nervenschnitt, usw.) halte ich für unsinnig, da das Pferd die Gliedmaße dann nicht mehr schont und die Knochenveränderung noch schneller voranschreitet, dies kann bis zum Brechen des Strahlbeines oder zum Reißen der tiefen Beugesehe führen. Schmerz ist ein Schutz für den Körper, völlig sollte der Schmerz deshalb niemals „ausgeschaltet“ werden.
Ein Pferd, das an einer Strahlbeinlahmheit leidet, muss aus der reiterlichen „Nutzung“ genommen werden. Jedes „Nutzen“ und „Fordern“ eines solchen Pferdes ist –meiner Meinung nach- tierschutzwidrig.
Meine Lea darf jederzeit selbst entscheiden, wie sie sich bewegen möchte. Sie bekommt unterstützend Naturheilmittel zur besseren Durchblutung und Knorpel/Sehnenunterstützung. Außerdem läuft Lea Barhuf und ihre Hufe werden wöchentlich so in Form gebracht, dass ein leichtes Abfußen ermöglicht wird, so wird die tiefe Beugesehne und damit der Hufrollenbereich entlastet.
Ich hoffe Lea wird die nächsten 10 Jahre und länger auch noch so gut laufen.
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Meine Erfahrungen zum Thema Hufe, Hufbearbeitung und Hufschutz finden Interessierte hier:
http://www.meinpferdetraum.de/meinPferdetraum/seite305.php
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Viele Herzensgrüße ! Kelly _________________ "Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin nach neuen Ländern zu suchen, sondern mit neuen Augen zu sehen." M. Proust |
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Waterloo
Alter: 27 Anmeldedatum: 24.05.2007 Beiträge: 276 Wohnort: Niedersachsen bei Bremen
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Verfasst am: 10.07.2007, 12:49 Titel: |
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Hallo Kelly,
Szabi bekommt Teufelskralle getrocknet und dann als Pulver in einer Kapsel. Ist in Deutschland nicht erhältlich (es wirkt zu gut und ist kein Medikament), kann man jedoch sehr leicht bekommen. Das hat bei ihm regelrechte Wunder bewirkt, er hat Arthrose. Also mit Teufelskralle hab ich auch wirklich gute Erfahrungen gemacht.
Ja, die Pferde sind mehr als die Summe ihrer Teile. Zum Glück! Und solange sie glücklich und voller Lebensfreude sind, stecken Tier körperliche Erkrankungen oft doch ganz anders weg als wir Menschen.
Liebe Grüße
Marina |
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Tatjana Quiring Site Admin

Alter: 37 Anmeldedatum: 19.01.2007 Beiträge: 438 Wohnort: Lindenfels/Hessen
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Verfasst am: 10.07.2007, 20:19 Titel: |
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hallo ihr Lieben,
auch bei uns gibt es einige Pferde mit gesundheitlichen Einschränkungen- die sich zum Glück allerdings bei unserer art der Zusammenarbeit nur wenig auswirken.
Unser Shettystütchen Trixie hat chron. Rehe, d.h. ihr Hufbein ist ziemlich stark rotiert. Sie war die ganze Zeit beschwerdefrei, letzte Woche zeigte sie erstmals seit zwei Jahren wieder Schmerzen, seit gestern läuft sie wieder normal. Ihre Aufgabe in unserem Team beschränkt sich auf sich putzen lassen, spazieren gehen oder auf weichem boden Kinder unter 15 Kg tragen- wenn sie kann. sie zeigt deutlich, wenn sie etwas nicht will.
Wichtig ist mir bei jeder Art von Einschränkung, das das jeweilige Pferd ernst genommen wird. Wenn ein Pferd aus Liebe und Respekt mit uns zusammen arbeiten will, gibt es kein "der Bock will bloss nicht", es ist immer ein Anzeichen dafür, das das Pferd "etwas hat", wenn es Unwillen zeigt.
Wobei ich sicher bin, gerade hier im Forum wisst ihr alle dass ja schon aus eigener Erfahrung.
Pascal und Selina haben beide leichte Arthrosen, da sie jedoch in weidehaltung mit ihren Freunden stehen und sich somit recht viel gemütlich bewegen, fällt das nur bei Wetterumschwüngen auf- da laufen sie etwas steif. auch diese beiden habe ich so bekommen.
Selina neigt hinten leider zu Durchtrittigkeit, wobei es stark wetterabhängig ist, wie sie dasteht. Momentan geht es ihr damit ganz gut. Wenn sie schlechter dasteht, lasse ich sie nicht mehr in tiefere Böden- zumeist ist sie dafür dankbar, manchmal ist sie dann allerdings schon gereizt. In diesen zeiten putze und verwöhne ich sie mehr als sonst, das kann sie dann genießen. Sie ist sehr ungeduldig mit sich selbst, wenn es ihr schlechter geht und dann auch zu den anderen Pferden garstiger.
Ich habe durch meine Ausbildung als Pferdephysiotherapeutin mit recht vielen fremden Pferden jeden Alters zu tun- und es ist schon eher so, daß sie "etwas haben". Und dennoch sind sie für mich lebens- und liebenswerte Wesen.
Medikamentös machen wir sowenig wie möglich und soviel wie nötig- da die Pferde bei uns auch am Haus wohnen, kann ich glücklicherweise auf jede Veränderung schnell eingehen.
An euch alle- ich finde es wunderschön, daß ihr euch so sehr mit euren Pferden beschäftigt und mit ihren Einschränkungen auf so eine konstruktive Weise auseinandersetzt.
Und Dir, Kelly, wollte ich auch noch speziell für Deine ausführlichen Texte und Beschreibungen danken, die ich als echte und sehr lesenswerte Bereicherung für jeden Menschen sehe, der sich für Pferde interessiert.
Ich empfehle Deine Seite auch gerne immer mal Menschen, die sich "einfach mal so" über Pferde informieren wollen- es ist einfach ein wunderschöner Zugang, den Du hast und auch wunderbar beschreiben kannst.
Liebe Grüße
Tatjana |
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Kelly

Alter: 31 Anmeldedatum: 22.05.2007 Beiträge: 254 Wohnort: Bayern/Oberpfalz
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Verfasst am: 12.07.2007, 09:26 Titel: |
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Hallo und guten Morgen ,
Marina, wie heißt denn das Teufelkrallenmittel, das Du verwendest und wo besorgst Du dieses? Teufelskralle ist wirklich ein tolles Mittel, mit Lea machen wir ständig Intervallkuren (um eine Immunisierung zu vermeiden, machen wir Behandlungspausen), die ihr sehr gut tun.
Lena, vielen Dank für Deine ausführliche Erzählung. Ich habe jeden Deiner Sätze aufmerksam gelesen und ich fühlte mich in vielerlei Hinsicht an meine eigene damalige Situation erinnert. Auch ich vertraute auf die "falschen Leute" - ich dachte eben, die TÄ und Hufschmiede müssten wissen, was sie tun, ich wurde eines Besseren belehrt. Selbst in der Klinik wurde ich "betrogen" - es wurde eine Diagnose gestellt und ein teures Therapieverfahren gestartet, das die Situation wesentlich verschlimmerte und zudem meine kompletten Ersparnisse kostete. Der nächste TA hat dann wieder die Situation mit Lea´s Beinen verschlimmert... es war zum Verzweifeln. Jahrelang ging diese Odysse. Die THP meinte dann, alles wäre heilbar und probierte und probierte .... zu Lasten meiner Nerven und Lea´s Allgemeinbefinden (um meinen Geldbeutel mal nicht zu erwähnen).
Erst als ich mich selbst unabhängig über alle gesundheitlichen/körperlich-seelischen und anatomischen Zusammenhänge informierte und mehr auf Lea hörte, also ihren Allgemeinzustand wahrnahm, fand ich nach und nach Lösungen. Da ich mich nicht mehr auf alles verlassen habe, was mir die TÄ und THP erzählten, wurde mir viel kompetenter geholfen, da ich sonst mit TA/THP-Wechsel drohte.
Wie kommt denn Dein Pferd mit dem Nervenschnitt klar? Kann es stolperfrei gehen? Fühlt es sich wohl?
Ich finde es toll, dass Du Deinem Kobold ein so schönes Leben ermöglichst und ihn trotz seiner körperlichen "Beschädigung" voll und ganz annimmst und liebst.
Meine Lea ist sehr unternehmungsfreudig, weshalb ich sie regelmäßig sinnvoll beschäftige . Ihre Beine versuche ich jedoch zu schonen, da sie je nach Zustand, öfter arg lahmt. Deshalb mache ich viel im Schritt und nur so lange wie Lea Lust hat.
Tatjana, vielen Dank für Deine lieben Worte. Das spornt mich an, weitere Texte zu schreiben. Danke für Dein aufrichtiges Lob, ich fühle mich geehrt .
Großartig, dass Du Trixi so sinnvoll beschäftigst und dass sie so viel Verantwortung übernehmen darf. Das gibt "kranken" Tieren zusätzlich Lebenssinn und Lebensfreude.
Ich bin sehr glücklich, hier im Forum auf gleichgesinnte Menschen zu treffen. Der Gedankenaustausch tut mir sehr gut --- dafür möchte ich mich bei Euch von ganzem Herzen bedanken .
Herzliche Grüße! Kelly
 _________________ "Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin nach neuen Ländern zu suchen, sondern mit neuen Augen zu sehen." M. Proust |
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Kelly

Alter: 31 Anmeldedatum: 22.05.2007 Beiträge: 254 Wohnort: Bayern/Oberpfalz
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Verfasst am: 12.07.2007, 09:32 Titel: |
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| Moni hat Folgendes geschrieben: | ....
Wichtig ist in erster Linie für Alysha, das sie das Gefühl bekommt, gebraucht zu werden. für was Wichtig zu sein.
Sie verzweifelt oft selbst am allermeisten, wenn sie nicht mithalten kann oder merkt, das sie das nicht kann.
Hier muss man mit viel Feingefühl und Verständnis vorgehen und man merkt richtig, wie glücklich sie ist, wenn man sie lobt und ihr zeigt wie sehr man sie "trotzdem" liebt.
Wir erwarten nicht viel voneinander - nur eine schöne Zeit
Wir brauchen keinen Erfolgsdruck - nur unser Miteinander und die gemeinsame Freude, wenn wir gemeisam was geschafft haben.
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Diese Sätze von Dir, liebe Moni, möchte ich hiermit nochmals unterstreichen - weil das wirklich unendlich WICHTIG ist.
Danke für diese einfühlsamen Gedanken .
Herzlichst! Kelly _________________ "Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin nach neuen Ländern zu suchen, sondern mit neuen Augen zu sehen." M. Proust |
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Waterloo
Alter: 27 Anmeldedatum: 24.05.2007 Beiträge: 276 Wohnort: Niedersachsen bei Bremen
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Verfasst am: 12.07.2007, 10:21 Titel: |
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Hallo Kelly,
es heißt einfach Teufelskralle und ich bestelle es bei Sanat. Die stellen alle möglichen Sachen her, es ist dann wirklich nur die Pflanze und die Gelatinehülle. www.sanat.tv Ein weiterer Vorteil ist, dass es meist günstiger ist als Medikamente aus der Apotheke.
Ich habe mit Szabi auch eine Kur gemacht, bisher war keine weitere nötig. Mal schauen, wie's weiter geht.
Liebe Grüße
Marina |
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Kelly

Alter: 31 Anmeldedatum: 22.05.2007 Beiträge: 254 Wohnort: Bayern/Oberpfalz
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Verfasst am: 19.07.2007, 13:09 Titel: |
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Ein liebes Hallo,
Marina, DANKE für den Tipp. Ich werd mich mal schlau machen und Rücksprache mit meinem TA halten.
Lena, ich wünsche Dir weiterhin alles Gute für Kobold. Besonders toll finde ich, dass Du einen Hufbearbeiter hast, auf den Du Dich verlassen kannst - das ist Gold wert .
Liebe Grüße! Kelly _________________ "Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin nach neuen Ländern zu suchen, sondern mit neuen Augen zu sehen." M. Proust |
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Kelly

Alter: 31 Anmeldedatum: 22.05.2007 Beiträge: 254 Wohnort: Bayern/Oberpfalz
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Verfasst am: 02.08.2007, 17:21 Titel: |
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Liebe Sarah,
ich freue mich sehr, dass Du auch hier bist. Herzlich willkommen!
Deine Erzählung über die liebenswerten Fellnasen an Deiner Seite hat mich tief berührt. Die Bilder sind wunderbar.
Ich drücke Dir ganz fest die Daumen für das Ergebnis der Röntgenbilder Deiner Goldy.
Schön, dass es Menschen auf der Seite der Tiere wie Dich gibt - fühl Dich ganz lieb umarmt.
Herzliche Grüße! Kelly _________________ "Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin nach neuen Ländern zu suchen, sondern mit neuen Augen zu sehen." M. Proust |
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Tatjana Quiring Site Admin

Alter: 37 Anmeldedatum: 19.01.2007 Beiträge: 438 Wohnort: Lindenfels/Hessen
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Verfasst am: 04.08.2007, 19:38 Titel: |
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Hallo Sarah,
nachdem wir aus dem Urlaub wieder da sind möchte ich Dich auch erst einmal herzlich willkommen heißen. Ich drücke Dir und Deiner Goldy die Daumen, daß ihr diese Herausforderungen gut gemeinsam meistert.
Liebe Grüße
Tatjana |
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Kelly

Alter: 31 Anmeldedatum: 22.05.2007 Beiträge: 254 Wohnort: Bayern/Oberpfalz
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Verfasst am: 05.08.2007, 14:45 Titel: |
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Ein liebes Hallo,
Sarah, bitte sein vorsichtig mit dem "Reinspritzen", das kann zu schlimmen Entzündungen führen und beseitigt selten die eigentlich vorhandene Entzündung. Die Nachteile der Beschläge kannst Du auf meiner Homepage nachlesen. Ich denke HO nach Biernat ist die beste Wahl, allerdings zeigt sich der "Erfolg" nicht sofort, so wie das beim Beschlag der Fall ist. Dafür sorgt der Beschlag auch nicht für eine Besserung der Situation sondern "kaschiert" nur. So jedenfalls meine Erfahrung - ich lasse mich gerne eines Besseren belehren . Bekommt Goldy denn entzündungshemmende Medikamente oder unterstützende Heilmittel (z.B Teufelskralle, Ingwer) --- das wäre sicherlich sehr sinnvoll um eine Entzündung abklingen zu lassen bzw. im Vorfeld zu verhindern. Ich wünsche Goldy von Herzen gute Besserung!
Lena, meine Lea zeigt die Lahmheit auch "nur" im Trab. Das liegt daran, dass im Galopp das Pferd das Gewicht besser "ausgleichen" kann, weil der Galopp ein 3-Takt ist. Ich bin gespannt was der Schmied sagt - ich drücke Euch die Daumen .
Viele Grüße und alles Gute für Eure Fellnasen. Kelly _________________ "Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin nach neuen Ländern zu suchen, sondern mit neuen Augen zu sehen." M. Proust |
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Kelly

Alter: 31 Anmeldedatum: 22.05.2007 Beiträge: 254 Wohnort: Bayern/Oberpfalz
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Verfasst am: 07.08.2007, 08:29 Titel: |
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Hallo Lena,
ist es nicht normal, dass die Nerven mit der Zeit wieder zusammen wachsen? Ich hoffe auf eine gute Diagnose bzw. auf eine "andere Erklärung". Ich wünsche Euch alles Gute.
Herzlichst! Kelly _________________ "Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht darin nach neuen Ländern zu suchen, sondern mit neuen Augen zu sehen." M. Proust |
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